Blickfang: 10.-12. November 2017

„Mit der kommenden Blickfang Zürich werden wir selbst diejenigen Besucher überraschen, die denken, schon alles gesehen zu haben“: Vom 10. bis 12. November zieht die Blickfang Zürich um – und erfindet sich neu.

Im November an die blickfang ins Kongresshaus, das ist eine Zürcher Tradition. Doch nun wird dasKongresshaus renoviert. Und die blickfang Zürich? Erfindet sich neu! „Nach 20 Jahren im Kongresshaushaben wir ein weisses Blatt geschenkt bekommen“, sagt blickfang-Geschäftsführerin Jennifer Reaves. „Hierund heute haben wir die einmalige Gelegenheit, unsere Flaggschiff-Messe zu sezieren und auf links zudrehen. Wir brennen darauf, die Pfade zu verlassen, die wir uns in 20 Jahren geebnet haben.“ Wenn dieblickfang Zürich vom 10. bis 12. November erstmals im Stage One in Oerlikon gastiert, ist sie also nichtdasselbe Event an neuem Ort, sondern befreit sich von Althergebrachtem und schüttelt das Kongresshaus-Flair gründlich ab. Reaves verspricht: „Wenn wir am 10. November das Stage One öffnen, erwartet dieBesucher keine weitere Messe-Edition, sie erwartet eine neue blickfang! Ohne Rücksicht auf Gewohnheiteninszenieren wir das Designhighlight des Jahres, wie wir es heute sehen – spitz, präzise und meinungsstark!“

Lebenswelten, Meinung und Haltung statt isolierender Stände

„Die neue blickfang Zürich“ ist Schlachtruf und Leitmotiv zugleich. Das bedeutet freilich nicht, dass sie wieein weisses Kaninchen aus dem Zauberhut gezogen wird. Weiterhin werden Stilliebhaber,Designenthusiasten und Individualisten hier Lieblingsstücke entdecken und Designer persönlich kennenlernen. Doch wird eine Reihe an Veränderungen ein neues Licht auf die Schweizer Designszene werfen.Beispielsweise fällt der Käfig der isolierenden Standgrenzen. Stattdessen widmet sich die 21. blickfangZürich Lebenswelten, Meinung und Haltung. Um sich als Aussteller zu qualifizieren, genügt ein gutesPortfolio alleine nicht. Vielmehr muss sich jeder Designer fragen: Wofür stehe ich? Welche anderen Designerhaben eine ähnliche Haltung? Welche verborgenen Entwurfshintergründe unterscheiden meine Produktevon Kaufhausware? Die Antworten hierfür liefert die neue blickfang Zürich. „Indem wir unter anderemschützende Disziplin- und sogar Standgrenzen aufheben, ermöglichen wir Besuchern, Designstücke imKontext mit anderen Lieblingsstücken zu entdecken und zu erleben“, erklärt Reaves. 

Entwürfe im Mit- statt Nebeneinander

Damit sich Geschichten entfalten können, zählt nicht länger, welcher Branche ein Designer angehört, oder ob er schon mal an der blickfang ausgestellt hat. Man nehme etwa den langjährigen blickfang-Möbelaussteller aaro und das erstmals an der blickfang Zürich präsente Schmuckatelier Baiushki: Beide stehen für Schweizer Design. Beide fertigen ihre Entwürfe selbst. Und egal, ob Holzmöbel oder Goldschmuck: Beide Unternehmen entwickeln ihre Entwürfe mit Detailhingabe. Die neue blickfang Zürich bietet einen Rahmen, in dem diese Gemeinsamkeiten zu Tage treten. Genauso zeigen sich Publikumsliebling mf system und Erstaussteller Plattenladen nicht wie bisher üblich jeder für sich, sondern gemeinsam mit anderen, sich ergänzenden Produkten und Designern. Schliesslich will der Besucher nicht nur Regalsysteme oder moderne Betonfliesen entdecken, sondern vor allem Ideen für seinen eigenen Wohnraum entwickeln. Indem die neue blickfang Produkte in den Dialog bringt, bietet sie nicht nur Erstausstellern, sondern auch etablierten Publikumslieblingen einen nie dagewesenen Rahmen. Reaves betont: „Viele der erfolgreichsten Schweizer Designer wie mf System, Isabel Bürgin oder Irion zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen herausragenden, zeitlosen Entwurf über die Jahre am Markt halten und verfeinern. Mit unserer Neuerfindung im Stage One bieten wir ihnen nach 20 Jahren im Kongresshaus die Möglichkeit, den Wert ihrer Produkte auf eine neue Art zu vermitteln.“ Die neue blickfang Zürich wird somit Lebenswelten erschaffen, Designdialoge entfachen und sonst verborgene Entwurfsprozesse ans Licht bringen. Oder, wie Reaves sagt: „Das Sprichwort ‚never change a winning team‘ ist Quatsch! Dass wir uns nach 20 Jahren an einem so etablierten und erfolgreichen Standort neu erfinden können, ist eine einmalige und wichtige Chance. Und wir müssen sie ergreifen, um unsere anspruchsvollen und gut informierten Stammbesucher erneut für die blickfang zu begeistern. In uns kribbelt es vor Tatendrang, denn wir wollen uns weiterhin an der Spitze innovativer Designevents behaupten. Dieses Jahr gehen wir eine Extrameile – und zwar in die entgegengesetzte Richtung derer, in die wir uns bislang entwickelt haben.“

Weitere Infos unter:
www.blickfang.com